Geheimnisvoller Mondstein


Schmuckstücke mit Mondstein aus unseren aktuellen Kollektionen:















Es gibt viele Edelsteine, die uns vom Namen bekannt sind, aber selten gibt es einen Stein der ein so geheimnisvolles Licht zeigt, ja fast unheimlich und mystisch. Der Name Mondstein bezieht sich auf seinen optischen Effekt in Form eines blauen bis weißen Lichtschimmers, der an den geheimnisvollen Schein des Mondlichtes erinnert.












Sein Leuchten ist unwirklich und schwebt über die Oberfläche. Manchmal erscheint ein Stein so tief, dass man sich hineinstürzen möchte und den Grund finden will.


In Europa war der milchig schimmernde Stein als "Adular" bekannt, denn er wurde auf dem Gipfel des Adulagebirges im Tessin, in den Schweizer Alpen gefunden. Auch wenn die meisten Mondsteine heute aus Indien, Tansania oder Sri Lanka kommen, hat sich das Wort "adularisieren" als Bezeichnung für das flächige Lichtspiel erhalten.




Darüber hinaus kommt Mondstein auch heute noch in der Schweiz und in Österreich vor, zum Beispiel auf dem Mörchnerkar im Tiroler Zillertal.








Die schöne Eigenheit des Mondsteins entsteht durch seine lamellenartige Struktur. Das einfallende Licht wird in den unterschiedlichen Schichten gebrochen und reflektiert. Mondsteine können in vielen Farbnuancen auftreten, von bläulich weiß, schwarz-braun bis pfirsichrot.


















Die Blütezeit des Mondsteins findet sich in den floralen Schmuckstücken des Jugendstils. Der 1886 erschienene Kriminalroman "Der Monddiamant" von William Wilkie Collins, beschreibt den Diebstahl eines solchen Steines und machte den geheimnisvollen Edelstein in Europa bekannt.

Im November 2015 war der Mondstein das Thema unserer jährlichen Ausstellung.



















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Letzte Aktualisierung: 15.11.2015 | Übersicht aller Veranstaltungen