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Trilogie: Amethyst - Citrin - Peridot















Amethyst

Der Amethyst ist wohl der angesehenste und bekannteste Vertreter der Quarzgruppe. Früher galt er sogar als Schutz gegen Trunkenheit.

Der Name für den Amethyst-Stein kommt von dem griechischen Wort „ametusios“, was so viel wie „der, der nicht berauscht ist“ bedeutet. Dieser Name bezieht sich auf den Mythos, wie dieser Edelstein entstanden ist.

Die Amethystfarbe zeigt bei Hitze auffallende Veränderungen. Durch Temperaturen von 575 bis 750 Grad Celsius, zum Beispiel im Muffelofen, erhält der Amethyst eine gelbe bis braune Farbe, die dem natürlichen Farbton des Citrin gleichkommen kann. Die violette Farbe des Amethysts reicht von einem sehr hellen, leicht rosafarbenen bis zu einem sehr dunklen Violett. Die Farbveränderungen sind abhängig von seinem Vorkommen und der ursprünglichen Amethystfarbe.

In Brasilien, bei Montezuma findet man Amethyste, die durch Brennen grün werden. Ametrin, auch unter den Handelsbezeichnungen Bolivianit, Amecitrin und Trystin bekannt, ist eine Mineralvarietät von Quarz und eine seltene Kombination aus violettem Amethyst und goldgelbem Citrin in einem einzigen Stein. Ametrin wird zu Schmucksteinen verarbeitet und seit 1989 offen gehandelt.























Citrin

Citrin ist der von Natur aus gelbe bis braune Bergkristall. Der Name leitet sich aus dem Lateinischen "citrus" für Zitrone ab und verweist auf die zitronengelbe Farbe dieser Quarzvarietät. Je nach Herkunft des Citrins und Ursache der Färbung variiert der Farbton von Blass-Grün-Gelb über Orange bis zu Braun-Orange.

Früher wurde er, wie der gebrannte Amethyst, vielfach als Topas bezeichnet. Die Falschbenennung beruht auf einer ständigen und weit zurückreichenden Verwechslung. Schon der römische Schriftsteller Plinius wusste davon. Denn er sagt in seiner Edelsteinkunde, dass Leute, die nichts von Edelsteinen verstehen, ihn für Topas halten.

Die Unterscheidung natürlicher und auch durch Brennen farbverbesserter Citrine von Amethyst ist nicht schwer. Verschiedene Farbtöne, wie ein tiefes Braunrot oder Rotgelb kommen bei Citrinen nie vor. Die Farbeinlagerungen erscheinen deutlich unterschiedlich. Der Citrin ist mehr wolkig im Gegensatz zum Amethyst, bei dem die Farben mehr streifig und sektorenhaft verteilt sind.























Peridot

Peridot, auch Chrysolith genannt, ist eine besonders reine Varietät des Minerals Olivin. Peridot ist von hellgrüner Farbe mit einer Variationsbreite von einem sehr schönen warmen Gelbgrün bis Moosgrün und sogar Braungrün. Die Farbtiefe hängt vom Eisengehalt ab. So haben die schönen ägyptischen Peridote einen Eisengehalt von 9 %, bei geringerem Eisengehalt ist der Farbton mehr gelblich.

Seinen Namen hat der Stein von französischen Juwelieren erhalten. Dieses Wort stammt vom arabischen "faridat", was schlicht Edelstein bedeutet. In antiken Reichen wurde der Peridot "Juwel der Sonne" genannt.

Eines der ältesten Vorkommen ist die kleine vulkanische Insel Zarbagat (St. Johns Island) an der ägyptischen Küste des Roten Meeres. Dort wurden prächtige Kristalle bis zu 200 Karat gefunden. Zahlreiche Grabungen aus früherer Zeit lassen annehmen, dass der Peridot von dort in den Handel kam.

Weitere Fundorte sind Birma und Arizona sowie Südafrika. Dort tritt der Peridot als Begleitmaterial von Diamant auf. Im Mittelalter wurde Peridot sehr häufig für kirchlichen Schmuck verwendet. Die herrliche Farbe des Peridot macht ihn für Schmuckzwecke sehr begehrenswert.























"Trilogie: Amethyst - Citrin - Peridot" war das Thema unserer Ausstellung im November 2021.
















Auch unsere Kollektionen enthalten Schmuckstücke, in denen Amethyst, Citrin oder Peridot verarbeitet wurde.





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